Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (1)

Ich habe Meinrad Limbeck mal vor Jahren bei einer Konferenz erlebt und war begeistert. Schon damals hatte ich mir das Büchlein „Alles Leid ist gottlos“ (Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2005) besorgt, bin aber erst diesen Sommer zum Lesen gekommen. Ich fand das Büchlein so stark, dass ich es euch die Gedanken nicht vorenthalten will – es lohnt sich aber auf jeden Fall, es sich selbst zu besorgen!

Das Vorwort

Dieses Buch ist keine Theodizee, es will erklären, dass es sinnvoll und zukunftsträchtig ist, trotz Enttäuschungen und Misslingen nach den positiven Möglichkeiten Ausschau zu halten.

I. Das Problem

Meinrad Limbeck geht vom Tsunami aus, der im Dezember 2004 den Indischen Ozean traf. Diese Naturkatastrophe stellt Gott in Frage. Die Frage ist erlaubt: greift Gott hilfreich ein?
Die tröstliche Erzählung von den Spuren im Sand hilft auch nicht weiter. “ Weshalb sollte Gott uns Menschen gerade dann die Erfahrung seiner Nähe entziehen, wenn wir sie am nötigsten hätten?“ (S.11)

Die Bibel ist der “ Sand “ für Gottes Spuren
Alle Schriften der Bibel sind von Menschen geschrieben. Das ist für unser Verständnis der Bibel heute von grundlegender Bedeutung. Wir müssen uns deshalb nahe und möglichst einfühlsam an das Leben der Menschen herantasten, die ihre Erfahrungen mit Gott in der Bibel aufgeschrieben haben.

Inhaltsverzeichnis der Beiträge:

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