Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (17)

Auf dem Weg

(78)

Das Herrschen des Menschen lässt sich durchaus mit Natur-/Tier- und Umweltschutz in Einklang bringen, weil wir Menschen eingebunden sind in einen noch laufenden Prozess. Wir sind ein Teil des Ganzen, in Messgrößen erfassbar (Vgl. George V. Coyne SJ, Astronom des Papstes) und dennoch ungeheuer komplex, im Menschen hat der ordnende Wille „seine (bislang) höchste Verkörperung und Vergegenwärtigung erreicht“ (S. 78). Das Universum erreicht im Menschen die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren. Philosophisch ist der Mensch gewollt.

Es ist damit aber nicht gesagt, dass und ob der Mensch das beabsichtigte Endziel ist. Das Herrschen lässt sich also als Auftrag verstehen, mit Macht die Welt zur lebensförderlichen Ordnung zu gestalten, das Leid, das durch Gewalt, Fehlverhalten entsteht, zu reduzieren, d.h. in einer humanen Art und Weise zu herrschen.

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