Die Sakramente: Die Krankensalbung

Für den Religionsunterricht der sechsten Klasse sind kurze Umrisse der sieben Sakramente entstanden, die versuchen, in einfacher Sprache und kurzen Sätzen das Wesen und die Feier des jeweiligen Sakraments zu bestimmen.

Als viertes in der Reihe: die Krankensalbung.

Jesus hat viele Kranke geheilt und den Menschen Mut und Hoffnung gegeben. Schon in den ersten christlichen Gemeinden wurden die Ältesten gerufen, wenn jemand krank war. Sie sollten für den Kranken beten und ihn im Namen Gottes mit Öl salben. Das Öl galt in der Antike als Zeichen der Stärkung. Es ist ein besonders reines und kostbares Olivenöl, das vom Bischof gesegnet wurde. Die Krankensalbung darf nur von einem Priester gespendet werden.
Die Krankensalbung besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst, der Feier der Salbung. Die Feier der Krankensalbung kann eine Beichte oder ein Schuldbekenntnis enthalten. Es wird ein Text aus dem Evangelium vorgelesen und darüber gesprochen.
Dann legt der Priester dem Kranken schweigend die Hände auf den Kopf. Damit soll die Liebe und Fürsorge spürbar werden. Nach einem Gebet salbt der Priester die Stirn des Kranken und die Innenflächen der Hände mit Öl und segnet den kranken Menschen. Das Sakrament der Krankensalbung kann mehrmals empfangen werden.

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