Die Sakramente: Die Weihe (Ordination)

Für den Religionsunterricht der sechsten Klasse sind kurze Umrisse der sieben Sakramente entstanden, die versuchen, in einfacher Sprache und kurzen Sätzen das Wesen und die Feier des jeweiligen Sakraments zu bestimmen.

Als sechstes in der Reihe: die Weihe (Ordination).

Die Weihe ist in 3 Stufen eingeteilt: die Weihe zum Diakon, die Weihe zum Priester, die Weihe zum Bischof.
Alle Weihen dürfen nur von einem Bischof gespendet werden. Alle Weihen dürfen nur von Männern empfangen werden. Zum Diakon dürfen auch verheiratete Männer geweiht werden.
Priester und Bischöfe leben ehelos.
Bei der Weihe zum Diakon und zum Priester legen sich die Männer auf den Boden. Das ist ein Zeichen der Hingabe an Gott. Sie versprechen dem Bischof Gehorsam und ein Leben in Bescheidenheit. Der Bischof betet für sie und legt ihnen dann die Hände auf.
Durch Handauflegung wurden schon in der Bibel Männer beauftragt, auf besondere Weise für die anderen Gläubigen da zu sein.
Die geweihten Priester und Diakone bekommen eine besondere Kleidung angezogen. Bei der Priesterweihe werden zusätzlich die Hände mit einem kostbaren Öl gesalbt. Die Gefäße der Eucharistiefeier wie Hostienschale und Kelch werden überreicht.
Die Weihe zum Bischof wird von mindestens drei amtierenden Bischöfen gespendet. Auch der Bischof wird durch Handauflegung geweiht. Sein Kopf wird gesalbt, er bekommt ein Evangelienbuch sowie die besonderen Zeichen des bischöflichen Amtes, Ring, Mitra und Stab.

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