Die Sakramente: Die Ehe

Für den Religionsunterricht der sechsten Klasse sind kurze Umrisse der sieben Sakramente entstanden, die versuchen, in einfacher Sprache und kurzen Sätzen das Wesen und die Feier des jeweiligen Sakraments zu bestimmen.

Als siebtes in der Reihe: die Ehe.

Die Ehe ist die lebenslange Gemeinschaft von Mann und Frau.
Jesus hat gesagt: Mann und Frau werden in der Ehe eins. Sie werden von Gott verbunden, kein Mensch darf sie trennen. Mann und Frau versprechen sich bei der kirchlichen Trauung ewige Treue „bis dass der Tod uns scheidet.“
Damit sind die Eheleute ein Zeichen für die Treue Gottes zu den Menschen. Sie werden gesegnet, damit Gott ihnen die Kraft gibt, auch in schweren Zeiten zueinander zu halten.
Bevor das Paar heiraten kann, muss es ein Gespräch mit dem Pfarrer geben. Er prüft im Gespräch, ob es Hindernisse für eine Eheschließung gibt. Das Paar muss versprechen, die Kinder, die sie bekommen, im Glauben zu erziehen.
Im feierlichen Gottesdienst werden die Ringe gesegnet, die ein Zeichen der Treue sind. Mann und Frau stecken sich den Ring gegenseitig an den Finger und versprechen sich die Treue „in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit“. Der Diakon oder Priester und die Trauzeugen bestätigen, dass sie das Versprechen gehört haben. Die Hochzeitskerze des Paares wird an der Osterkerze entzündet. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig, der Diakon oder Priester ist nur der offizielle Zeuge der Kirche.

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