Die Ehe

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Ehe (S. 176 – 192)

Die Ehe aus anthropologischer Sicht

Seit alters her sehnen sich die Menschen nach der Ehe als „erfüllter Lebens- und Liebesgemeinschaft“ (S. 176). Äußere Faktoren wirtschaftlicher und sozialer Art, welche die Ehe stabilisieren konnten, sind heute weitgehend weggefallen. Auch die Form zu finden, wie die Ehe konkret gelebt wird, ist den Partnern heute selbst aufgetragen. Dabei ist die durchschnittliche Ehedauer stark gestiegen. Kurzum: die Herausforderungen, den Zusammenhalt zu leisten, sind stark gewachsen. In den meisten Kulturen wird die Hochzeit rituell begangen.

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Die Ordination

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Ordination (S. 150 – 175)

Die Kirche ist Sakrament, Ort der Begegnung zwischen Menschen und mit Gott. Sie ist das in Christus, d.h. von außen, von ihm her. Sie gründet in Taufe und Firmung und wird in der Eucharistie ständig von ihm her erneuert. Diese Bezogenheit in Christus wird auch deutlich gemacht, indem die Personen, denen der Dienst an Wort, Sakrament und Leitung übertragen ist, sakramental bevollmächtigt, eben ordiniert werden. Das ordinierte Amt ist ekklesial-struktureller Ausdruck dafür, dass Menschen sich das Heil nicht selbst machen können, sondern dass es ihnen von außen (ab extra) geschenkt wird.

Die Begriffe „Amt“ und „Dienst“ ergänzen sich gegenseitig. Es ist nach Eva-Maria Faber nicht sinnvoll, den Laien, die in der Kirche arbeiten, allein den Begriff „Dienst“ zuzuwenden: „Beiden Berufsgruppen ist ein Dienst aufgetragen, und der Dienst beider ist amtlicher Dienst“ (S. 152).

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Die Eucharistie

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Eucharistie (S. 98 – 121)

Biblische Grundlegung

Die Bibel spricht vom Brotbrechen oder vom Herrenmahl.

Nahrung ist für Jesus ein Zeichen des Lebens, er speist die vielen Hungernden, Nahrungsaufnahme gilt als Beleg dafür, dass jemand lebt. In den gemeinsamen Mählern Jesu kommt die Gottesherrschaft erfahrbar zu den Menschen, in den Gleichnissen ist das Mahl Inbegriff des Gottesreichs.

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Das Bußsakrament

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Das Bußsakrament (S. 122 – 141)

Das Bußsakrament befindet sich in einer Krise. Gründe dafür sind:

  • menschliches Handeln wird als bedingt erlebt (z.B. durch kindliche Prägungen), die Verantwortlichkeit für das eigene Tun daher vorsichtiger veranschlagt
  • es gibt ein Gespür für Angefochtensein, für die eigenen Grenzen, dies führt aber nicht zum Schuldeingeständnis
  • „[Es ist] nicht ein zu hohes Selbstwertgefühl, welches dem Eingeständnis von Sünde widerstreitet, sondern gerade im Gegenteil ein tiefes Gefühl der Verunsicherung“ (S. 122) – was der Krise des Bußsakraments also hilft, ist ein optimistisches Menschenbild, in dem von Würde und Verantwortungsfähigkeit die Rede ist.
  • die Krise des Gottesglaubens: Sündenbewusstsein setzt Vertrauen auf Vergebung voraus. In der heutigen Literatur ist das Thema Schuld durchaus präsent, aber es mündet in Verzweiflung, Resignation oder Verdrängung, weil die Vergebung fehlt.
  • die Bereiche, in denen Menschen sensibel für Schuld sind, haben sich gegenüber der traditionellen kirchlichen Rede geändert – die Krise des Bußsakraments kommt auch aus ihrer Entfernung von der Lebenspraxis.
  • die hohe Beichthäufigkeit in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts durch die Pflicht zur Beichte vor dem damals wieder häufiger gewordenen Kommunionempfang. Diese Pflicht wurde von vielen als unehrlich und aufgesetzt erlebt.
  • der Verdacht, die Absolution entbinde von der Mühe, das eigene Leben wirklich zu ändern und neu auszurichten

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Taufe und Firmung

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Heute: Taufe und Firmung (S. 75-97)

„Die Taufe ist das Tor zu den anderen Sakramenten. Sie initiiert in neues Leben und macht aus Menschen Christen“ (S.75).

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Sakramente als Heilsereignisse

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Sakramente als Heilsereignisse (S. 59-71)

Es fällt dem neuzeitlichen Denken schwer, sich das Wirken der Gnade Gottes so konkret vorzustellen, wie es im Feiern der Sakramente geschieht. Béla Weissmahr hat versucht, die Schwierigkeiten des neuzeitlichen Denkens mit dem direkten Wirken Gottes in diese Welt hinein so zu lösen, dass Gott strikt nur als Erstursache wirkt, alles, was sich in der Welt ereignet, aber eine geschöpfliche Zweitursache hat. Verschiedene Autoren haben mit Verweis auf die Bibel die strenge Begrenzung Gottes auf erstursächliches Wirken bestritten.

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Die Zeitdimension des Sakraments

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Zeitdimension des Sakraments (S. 55-59)

Gott teilt sich dem Menschen nach jüdisch-christlichen Denken konkret und geschichtlich mit, d.h. durch Ereignisse an einem bestimmten Ort und einer bestimmten Zeit. Dennoch haben diese Ereignisse eine Bedeutung, die über diesen Ort und diese Zeit hinausreicht. Im Gedenken gewinnen die Gläubigen Anteil an dieser überzeitlichen und überörtlichen Bedeutung. In der jüdischen Pessachfeier wird das deutlich: die Feiernden betrachten dieses lang zurückliegende Ereignis als etwas, was ihnen selbst widerfährt.

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Die Sakramente – systematisch entfaltet

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Heute: Die Sakramente – systematisch entfaltet (S. 46-55)

1) Inwiefern entsprechen die Sakramente dem Menschen?

In den Sakramenten begegnet Gottes Nähe den Menschen. Sie bedienen sich äußerer Zeichen,

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