Rechtfertigung – Begriff und biblische Fundierung im AT

Die Rechtfertigungslehre war (ist) ein Streit zwischen den Konfessionen. Was hat es damit auf sich? Der Begriff „Rechtfertigung“ ist ja im spezifisch theologischen Sprachgebrauch ungebräuchlich geworden.

Für einen theologischen Gesprächsabend in unserer Seelsorgeeinheit habe ich mich damit befasst.

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Womit habe ich das verdient? Teil 2

Zum ersten Teil.

Philosophische Grundüberlegungen

Der deutsche Philosoph Leibniz nannte die Frage nach Gott und dem Leid „Theodizee“. Viele sind heute skeptisch, ob sie sich beantworten lässt, und die Antworten der Tradition sind tatsächlich kaum befriedigend. Es ist aber auch nicht damit getan, der Frage auszuweichen.

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Womit habe ich das verdient? Teil 1

Eine Zusammenfassung der Gedanken von Anselm Grün aus seinem Buch: Womit habe ich das verdient? Die unverständliche Gerechtigkeit Gottes. München 2012.

Dieses Büchlein ist mir ins Auge gefallen und weil mich die Frage nach dem Leid beschäftigt, weil sie mir selbst auch immer wieder begegnet, werde ich heute und in der Folge immer wieder ein Kapitel zusammenfassen. Daher heute die Einleitung.

Anselm Grün schreibt, wie ihm nach Vorträgen und in Gesprächen immer wieder die Frage begegnet: Ist Gott ungerecht? Warum lässt er Leid zu und warum trifft dieses Leid mich?

Der Weg, den P. Anselm zu gehen versucht, heißt Aushalten, gemeinsam mit dem Leidenden aushalten, sich dem Leiden stellen und schweigen, und dann mit großer Vorsicht Worte finden. Gut gemeinte Worte und Deutungen können verletzen, aber sie können auch einen anderen Blick auf eine Situation ermöglichen. „Das Denken schafft eine Distanz zu meinem Schmerz. Und manchmal ist gerade diese Distanz hilfreich, um den Schmerz zu lindern.“ (S. 10). Außerdem entspricht es einem Urbedürfnis des Menschen, das Leid zu verstehen. Dieses Bedürfnis nach Denken und Verstehen zu überspringen würde dem Menschen nicht gerecht.