Was Schüler/innen glauben, Teil 1

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

Auf den Satzanfang „Gott ist für mich wie …“ haben die Schüler/innen geschrieben:

  • Vater (7 mal)
  • ein Beschützer (5 mal)
  • ein Verwandter, ein Familienmitglied (z.B. Schwester, Bruder) (4 mal)
  • eine helfende Hand (4 mal)
  • ein Schutzengel (4 mal)
  • ein Freund (der zuhört) (2 mal)
  • eine Mutter
  • ein zweiter Vater oder eine zweite Mutter
  • ein Schirm, ein Haus
  • ein Schulkamerad
  • ein Halt
  • ein Heiler, der alle heilt
  • ein Mensch, und wenn es mir schlecht geht, ist er wie eine Sonne, die für mich scheint und lacht
  • ein Hund (?)

Insgesamt stehen also vertraute und liebe Menschen als Gottesbild zur Verfügung, das traditionelle „Vater“ an der Spitze. Prominent sind auch beschützende Aspekte.

Womit habe ich das verdient? Teil 17

Zum ersten Teil.

Durch die Trauer hindurchgehen – Schuldgefühle und Leid verwandeln lernen

Der Tod eines lieben Menschen kann Schuldgefühle entstehen lassen, das Gefühl der Versäumnis. Diese Schuldgefühle kann ich Gott hinhalten und dann loslassen, darin wühlen sollte ich nicht.

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Womit habe ich das verdient? Teil 16

Zum ersten Teil.

Der Tod lieber Menschen

Trauer gehört zum Abschied, sie lässt einen das Gleichgewicht verlieren, besonders wenn der Tod plötzlich eintritt. Fragen tauchen auf, die Frage nach dem Warum?

P. Anselm gibt zu, dass er auf diese Fragen keine Antwort weiß, dass er die Unbegreiflichkeit Gottes aushalten muss, und keine Erklärungen geben möchte, die doch nur verletzen. Es gilt auszuhalten, und erst nach einer Weile fragen, was denn der verstorbene Ehepartner für eine Botschaft für den Hinterbliebenen bereithält.

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Womit habe ich das verdient? Teil 15

Zum ersten Teil.

Der Umgang mit konkreten Leiderfahrungen – Von Menschen verursachtes Leid

Wenn man die Ursache des Leids ganz konkret bei einem bestimmten Menschen festmachen kann, ist die Reaktion anders, als wenn man das nicht kann. Es können Wut auftreten, Hass und Rachegefühle. P. Anselm meint, es sei leichter, Gott zu vergeben als einem konkreten Menschen, an dem ich mein Leid festmache, weil ich mir über Gott nicht so viele Vorstellungen mache.

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Womit habe ich das verdient? Teil 14

Zum ersten Teil.

Warum diese Prüfung? Leiden als Reifungsweg

Leiden wird von einem Teil der Tradition als Herausforderung verstanden, daran zu reifen. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es auch Leid gibt, das zerstört, überfordert und beschädigt. Für die erste Sicht zieht P. Anselm den Psychotherapeuten C.G. Jung heran. Für ihn war die Grundfrage gelingenden Lebens, wie jemand mit Leid umgehen könne. Von Christus könne man lernen, wie man Leid überwindet, indem man es trägt. Dies sei auch der einzige Weg, denn alles Überspielen des Leids durch Drogen z.B. helfe nicht weiter. Wer dem Leiden aus dem Weg gehe, suche sich Ersatz-Leiden, Neurosen.

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