Freiwilligkeit und Pflicht in der Firmvorbereitung?

Die Firmvorbereitung neigt sich dem Ende zu und wieder stehe ich als Firmverantwortlicher vor der Frage: Was mache ich mit den Jugendlichen, die den vorgegebenen Firmkurs nicht in der erwarteten Art und Weise absolviert haben?Erwartet war die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl von Projekten, die sie sich aber aussuchen konnten (aus den Bereichen „Gemeinschaft“, „Gottesdienst“, „Anderen helfen“, „Glauben erfahren“). Außerdem war ein Anmeldegespräch und die Teilnahme am Auftaktabend verpflichtend für alle. Was jetzt noch folgt, ist die „Nacht der offenen Kirche“ und ein Gespräch mit einem Priester für alle.

Insgesamt, denke ich wenigstens, ein machbares Programm mit nicht geringer Wahlmöglichkeit.

Ich weiß, dass evangelische Gemeinden ihren Konfirmanden zum Teil recht strenge Auflagen machen und den Besuch der vorgeschriebenen Veranstaltungen auch kontrollieren. Dazu konnten wir uns im Team nicht durchringen. Wir haben stattdessen unsere Erwartungen formuliert:

  • Ein ernsthaftes Interesse an Gemeinschaft, Glauben, Firmung.

  • Einen respektvollen und achtungsvollen Umgang miteinander und mit anderen Menschen.

  • Offenheit und Respekt gegenüber den religiösen Gefühlen anderer und den Bräuchen der Kirche.

  • Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, dazu gehört Pünktlichkeit, sich entschuldigen, wenn man nicht kommen kann, sagen, wenn einem etwas nicht passt.

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