Freiwilligkeit und Pflicht in der Firmvorbereitung?

Was könnte denn dagegen sprechen, die verpflichtende Teilnahme an der Firmvorbereitung zur Voraussetzung für den Empfang der Firmung zu machen?

  • Glauben kann man nicht erzwingen: nur die freiwillige, gewollte Zustimmung lässt das Sakrament zur Entfaltung kommen.
  • Ob jemand glaubt, kann man nicht von außen sehen: Wer könnte sich anmaßen, dem Wunsch eines Menschen nach Firmempfang im Wege zu stehen?
  • Gottes Geist wirkt, wo er will, er bindet sich nicht an ein bestimmtes Firmkonzept oder eine bestimmte Anzahl von Gottesdienstbesuchen oder zu besuchenden anderen Veranstaltungen.
  • Gottes Liebe kommt jedem Bemühen des Menschen zuvor. „Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt 5,45). Seine Barmherzigkeit kennt kein Maß und schließt auch die mit ein, die auf unvorhersehbaren Wegen zu ihm kommen.

Siehe: Teil 1Teil 2 – Teil 4

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