Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre II

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Der 3.Abschnitt der Gemeinsamen Erklärung stellt den gemeinsamen Grundkonsens fest und dar, von dem behauptet wird, dass die unterschiedlichen Ausprägungen in den Details damit vereinbar seien.

Dieser Grundkonsens umfasst die folgenden Inhalte:

Nicht aus eigenem Verdienst, sondern nur aufgrund der Gnade, und im Glauben an Christus „werden wir von Gott angenommen und empfangen den heiligen Geist, der unsere Herzen erneuert und uns befähigt und aufruft zu guten Werken“.

Alle Menschen sind zum Heil berufen, das im Glauben empfangen wird. Dieser Glaube ist Geschenk im Heiligen Geist. Er wirkt in der Gemeinschaft der Gläubigen im Wort und Sakrament.

Die Lehre von der Rechtfertigung weist auf eine gemeinsame Grundüberzeugung hin: dass man sich das Heil nicht verdienen kann, sondern dass es ein Geschenk Gottes ist. Diese Lehre will Christus und seine Bedeutung in den Mittelpunkt rücken (ohne andere Glaubenswahrheiten zu leugnen).

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