Die Feier der Eucharistie, Teil 2

In Vorbereitung auf einen Kurs habe ich das folgende Buch gelesen: Alexander Saberschinsky: Einführung in die Feier der Eucharistie. Historisch – systematisch – praktisch, Freiburg i.Br. 2009.

Die Kernthesen und Einsichten, die ich daraus gezogen habe, möchte ich nach und nach hier vorstellen. Zum 1.Teil.

In einem nächsten Schritt erklärt und deutet Saberschinsky die jetzige Gestalt der Eucharistiefeier. Heute: Der Eröffnungsteil.

Christus ruft und ist die Mitte der Versammlung, das wird in den Zeichen von Kuss, Inzenz und im Gesang deutlich. Die Musik gehört dazu, sie verbindet untereinander und berührt die Seele.

Am Anfang des Gottesdienstes steht das Kreuzzeichen, es ist ein „Glaubensbekenntnis in Kurzfassung“ (S.23). Der liturgische Gruß ruft die Gegenwart Christi ins Bewusstsein.

Schuldbekenntnis und Bußakt zeigen Ehrfurcht, wir stehen vor Gott im Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit.

Das Kyrie huldigt Christus als dem höchsten Herrn. Zwar schwingt darin die eigene Unzulänglichkeit mit, aber im Vordergrund steht der persönliche Anruf Christi in allen drei Rufen. [T.S. die trinitarische Deutung des Kyrie scheint hier nicht vorzukommen]

Der Gesang des Gloria macht deutlich: „Wir sind in Christus Erlöste“ (S.25)

Beim Tagesgebet ist Saberschinsky die Stille ganz wichtig. Denn das vorformulierte Gebet des Priesters fasst das Gebet der Gläubigen zusammen. Das Amen als Bestätigung gehört unbedingt dazu.

Damit ist die Eröffnung der Messfeier abgeschlossen.

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