Eschatologie, Teil 1

Teil 1: Einleitung

In Vorbereitung auf einen Seminarabend im Rahmen der Ausbildung Trauerbegleitung habe ich folgenden Beitrag zusammengefasst:

Franz-Josef Nocke: L. Eschatologie, in: Theodor Schneider (Hg.): Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf 2000, Bd. 2, 377-478.

Die Hoffnung auf Vollendung der Welt

Im Glaubensbekenntnis faltet der Satz „ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben“ den Glauben an den Heiligen Geist aus. „Das Leben aus dem Geist hat demnach eine Dynamik auf eine zukünftige Vollendung hin“ (377).


Vorwürfe an die christliche Lehre von der Hoffnung lauteten:

  • Ablenkung vom Diesseits
  • Ausschließlich moralisch, der Verweis auf künftige Bestrafung oder Belohnung soll ein bestimmtes Verhalten nahelegen
  • für die Naturwissenschaft schwierige Bilder und Vorstellungen

Kontext der Eschatologie: in den 60er- und 70er-Jahren Utopiedenken und Fortschrittsgläubigkeit, anschließend Angst vor der Zukunft, menschliche Möglichkeiten zur Veränderung der Welt werden als gefährlich oder gering eingeschätzt.
Traditionell wurde zwischen individueller und allgemeiner Eschatologie, zwischen der Vollendung des Einzelnen und der Vollendung der Welt unterschieden.
Vollendung kann einen Prozess, eine Bewegung auf ein Ziel hin bedeuten.
Vollendung kann das Ziel selbst bedeuten.
Vollendung wird in der christlichen Überlieferung oft als „ewige Ruhe“ ausgesprochen, ist das angemessen?

8 Gedanken zu „Eschatologie, Teil 1

  1. Pingback: Eschatologie, Teil 2 | TheoBlog

  2. Pingback: Eschatologie, Teil 3 | TheoBlog

  3. Pingback: Eschatologie, Teil 4 | TheoBlog

  4. Pingback: Eschatologie, Teil 5 | TheoBlog

  5. Pingback: Eschatologie, Teil 6 | TheoBlog

  6. Pingback: Eschatologie, Teil 7 | TheoBlog

  7. Pingback: Eschatologie, Teil 8 | TheoBlog

  8. Pingback: Eschatologie, Teil 9 | TheoBlog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.