Morgenlob in der Fastenzeit

Für eine Mitarbeiterandacht habe ich ein kleines Morgenlob zusammengestellt.

Eröffnung
Wir haben den Aschermittwoch hinter uns gelassen und sind nun mitten in der Österlichen Bußzeit. Landläufig sagt man „Fastenzeit“. Viele unserer Zeitgenossen verzichten in dieser Zeit auf Fleisch, auf Alkohol, auf Süßigkeiten, manche enthalten sich ganz der Nahrung. Andere wiederum schauen wenig oder kein Fernsehen. Das ist alles gut und richtig.

Christinnen und Christen erkennen aber: Es geht nicht einfach um Weniger, um Verzicht um des Verzichts willen, sondern um ein Mehr. Es geht um ein Mehr an Freiheit, um ein Mehr an bewusstem Handeln und Leben, um ein Mehr an Versöhnung und Liebe. Das ist der Weg, den wir Gott entgegengehen.

So beginnen wir im Zeichen des Glaubens: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: Wo Menschen sich vergessen

Gebet
Guter Gott, Gott des Lebens, wir bringen vor dich, was uns einengt und unfrei macht, unsere Ängste und Sorgen, unsere Zweifel und Gewohnheiten, unsere Schuld und Vorurteile, alles, was uns von den Mitmenschen und von dir trennt. Du schenkst Verzeihung und Versöhnung. Du kommst uns entgegen wie ein guter Vater, wie eine liebende Mutter. Schenke uns ein weites Herz und lass uns in der Liebe wachsen. Darum bitten wir durch Jesus, den Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Biblische Lesung: Lk 15,11-31

Ritus
Gott, der gute Vater, nimmt uns an als seine Töchter und Söhne. Er streckt uns seine Hand hin. Er kommt uns entgegen, er freut sich, wenn wir zu ihm umkehren.

Wir legen zeichenhaft vor ihn hin, was uns bedrückt und das Leben schwer macht, was unser Leben verdunkelt, wo wir nicht zufrieden sind, wo wir innerlich unfrei sind.

Es wird leise Musik gespielt, dazu legen wir eine nach der anderen einen Stein aus einem Körbchen vor das Kreuz hin und zünden eine Kerze an.

Friedensgruß
Wir sagen einander den Frieden zu und geben uns dazu die Hand.

Stille
Lied: Wie ein Fest nach langer Trauer
Vater unser und Segen

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