Eschatologie, Teil 3

Teil 3: Biblische Grundlagen – Neues Testament

In Vorbereitung auf einen Seminarabend im Rahmen der Ausbildung Trauerbegleitung habe ich folgenden Beitrag zusammengefasst:

Franz-Josef Nocke: L. Eschatologie, in: Theodor Schneider (Hg.): Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf 2000, Bd. 2, 377-478.

Das Reich Gottes

Im Zentrum der Verkündigung Jesu steht die Verkündigung des Reiches Gottes. Jesus grenzt sich von anderen Auffassungen des Reiches Gottes ab:

  • Jesus will kein politischer Messias sein
  • das Reich Gottes ist vor allem ein Geschenk, nicht zuerst eigene Anstrengung (Pharisäer)
  • die Gottes Herrschaft ist schon angebrochen (Apokalyptik).

Weiterlesen

Eschatologie, Teil 2

Teil 2: Biblische Grundlagen – Altes Testament

In Vorbereitung auf einen Seminarabend im Rahmen der Ausbildung Trauerbegleitung habe ich folgenden Beitrag zusammengefasst:

Franz-Josef Nocke: L. Eschatologie, in: Theodor Schneider (Hg.): Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf 2000, Bd. 2, 377-478.

„Nocke stellt fest: „Die jüdische-christliche Glaubensgeschichte ist von Anfang an Hoffnungsgeschichte“ (379)

Die ältesten Überlieferungen

In den alten Überlieferungen gibt es drei Inhalte der Verheißung: Land, Nachkommen, die Zuwendung Gottes. Jede Verheißung ist zugleich Appell (Vgl. Abraham, Exodus).

Weiterlesen

Eschatologie, Teil 1

Teil 1: Einleitung

In Vorbereitung auf einen Seminarabend im Rahmen der Ausbildung Trauerbegleitung habe ich folgenden Beitrag zusammengefasst:

Franz-Josef Nocke: L. Eschatologie, in: Theodor Schneider (Hg.): Handbuch der Dogmatik, Düsseldorf 2000, Bd. 2, 377-478.

Die Hoffnung auf Vollendung der Welt

Im Glaubensbekenntnis faltet der Satz „ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben“ den Glauben an den Heiligen Geist aus. „Das Leben aus dem Geist hat demnach eine Dynamik auf eine zukünftige Vollendung hin“ (377).

Weiterlesen

Kirche als Dienstleistung?

Bei einem Treffen wurde im Kollegenkreis angeregt darüber diskutiert, ob man Kirche und kirchliche Angebote als Dienstleistung und pastorales Personal dementsprechend als Dienstleister bezeichnen könne oder solle.

Ich muss zugeben, dass ich zu den Skeptikern gehöre. Obwohl …

Weiterlesen

Gemeinsam Kirche sein – Teil 7

Zusammenfassung von: Die deutschen Bischöfe, Nr. 100, „Gemeinsam Kirche sein“. Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral, 1.August 2015

Zum Teil 1

Teil 7: Die Pastoral der Kirche erneuert sich und Schluss

Kirche braucht konkrete Orte, nach Papst Franziskus ist die Pfarrei bei aller Wandelbarkeit ein solcher Ort, der auch theologische Bedeutung hat. Deshalb muss sie bestehen bleiben. Innerhalb der Pfarrei tragen der Pfarrer und alle Gläubigen Verantwortung für den Glauben. Die Bistümer gehen unterschiedliche Wege, alle neuen Formen der Pfarrei aber sind offen und vielfältig und entwickeln sich zur „Gemeinschaft von Gemeinschaften“ (S. 51).

Weiterlesen

Diakonweihe für Frauen?

Wie es in den letzten Tagen durch die Presse ging, erwägt Papst Franziskus die Diakonweihe von Frauen durch eine Kommission prüfen zu lassen.

Das wurde aus einer Audienz von Ordensoberinnen mündlich berichtet.

Ich selbst halte eine Öffnung in dieser Frage für möglich, und zwar deshalb, weil es aus meiner Sicht unbestritten ist, dass es in der alten Kirche Diakoninnen gab. Damit ist eine Präzedenz gegeben, die man nicht einfach vom Tisch fegen kann.

Das Haupthindernis für die Weihe von Frauen besteht vermutlich in den Ängsten, damit wäre auch einer Priesterweihe von Frauen Tür und Tor geöffnet. Ganz abgesehen davon, dass zu prüfen wäre, worin denn genau das Tragische einer solchen Entwicklung läge, halte ich den Fall theologisch doch noch einmal für anders gelagert.

Es könnte auch für die männlichen Diakone und deren Selbstverständnis bzw. für die Theologie des Diakonamtes überhaupt hilfreich sein, wenn im Zuge der Prüfung der Zulassung von Frauen zu diesem Amt das Spezifikum des diakonalen Dienstes tiefer herausgearbeitet würde.

Man darf jedenfalls sehr gespannt sein …

Gemeinsam Kirche sein – Teil 6

Zusammenfassung von: Die deutschen Bischöfe, Nr. 100, „Gemeinsam Kirche sein“. Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral, 1.August 2015

Zum Teil 1

Teil 6: Leitung in der Kirche hat viele Gesichter

Es gibt viele Gestalten von Leitung, nicht nur Macht, Abgrenzung, Überordnung, Entscheidung über Geld, Personal und Immobilien. Die Gestalt von Leitung ergibt sich aus der Gemeinschaft, die geleitet wird. Welches Leitungsverständnis passt also für die Kirche?

Weiterlesen

Die Feier der Eucharistie, Teil 14

In Vorbereitung auf einen Kurs habe ich das folgende Buch gelesen: Alexander Saberschinsky: Einführung in die Feier der Eucharistie. Historisch – systematisch – praktisch, Freiburg i.Br. 2009.

Die Kernthesen und Einsichten, die ich daraus gezogen habe, möchte ich nach und nach hier vorstellen. Zum 1.Teil.

Im 14. und letzten Teil dieser Serie geht es um den konstruktiven Umgang mit der Krise der Eucharistiefeier in den gegenwärtigen Veränderungen der Kirche in Deutschland.

Weiterlesen

Gemeinsam Kirche sein – Teil 5

Zusammenfassung von: Die deutschen Bischöfe, Nr. 100, „Gemeinsam Kirche sein“. Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral, 1.August 2015

Zum Teil 1

Teil 5: Die Kirche ist priesterliches Volk Gottes

Die Kirche ist primär Sakrament, nicht Institution. Sie ist Gemeinschaft im gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen, als ganzes Volk berufen und gesandt. Jedem Gläubigen und allen gemeinsam ist daher die priesterliche Würde, die nicht gesteigert oder überboten werden kann. Die einzelnen Charismen sind ein Ausdruck davon, sie sind im Zueinander und Miteinander zu denken. „Dort, wo sich das Beziehungsverhältnis etwa von Priestern und Laien oder von Männern und Frauen machtförmig darstellt, widerspricht dies der theologischen Grundlegung der Beziehungen innerhalb der Kirche“ (S.36)

Weiterlesen

Die Feier der Eucharistie, Teil 13

In Vorbereitung auf einen Kurs habe ich das folgende Buch gelesen: Alexander Saberschinsky: Einführung in die Feier der Eucharistie. Historisch – systematisch – praktisch, Freiburg i.Br. 2009.

Die Kernthesen und Einsichten, die ich daraus gezogen habe, möchte ich nach und nach hier vorstellen. Zum 1.Teil.

Im folgenden Abschnitt geht es um die Eucharistie als Opfer und die richtige Deutung dieses missverständlichen Begriffs.

Weiterlesen