Womit habe ich das verdient? Teil 21

Zum ersten Teil.

Scheitern im Beruf und von Beziehungen

Viele, die arbeitslos werden, leiden daran, sie entwickeln Versagensgefühle, manche Existenzangst. Äußerungen, die suggerieren, man habe die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet, verletzen sehr.

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Womit habe ich das verdient? Teil 20

Zum ersten Teil.

Schwierige Charaktereigenschaften und verschlungene Lebenswege

Wenn Eltern daran leiden, wie ihre (erwachsenen) Kinder mit ihrem Leben umgehen, stellen sich oft Schuldgefühle ein: Haben wir in der Erziehung versagt? Solche Eltern stellen sich selbst in Frage, machen sich klein, gerade dann, wenn die Kinder ihnen auch noch Vorwürfe machen. Aber dieses Sich-Klein-Machen hilft den Kindern nicht weiter, weil es deren Opferhaltung verfestigt und den Eltern jede Selbstachtung nimmt.

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Womit habe ich das verdient? Teil 19

Zum ersten Teil.

Psychische Leiden

Menschen, die psychisch krank sind, leiden oft besonders darunter, weil sie sich hilflos und unter einem gesellschaftlichen Stigma fühlen. Niemand möchte an psychischen Krankheiten leiden, obwohl auf der anderen Seite gerade die Depression sehr weit verbreitet ist. Besonders bei reaktiven Depressionen hilft es, meint P.Anselm, mit der Depression ins Gespräch zu kommen, da sie etwas Wichtiges zu sagen hat.

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Womit habe ich das verdient? Teil 18

Zum ersten Teil.

Wenn Körper oder Seele krank werden

Es gibt Krankheiten, die lassen sich klar auf bestimmte schädliche Verhaltensweisen zurückführen, aber jede Krankheit auf eine bestimmte Ursache zu reduzieren, schafft bei den Betroffenen nur Schuldgefühle – und das ist nicht hilfreich.

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Womit habe ich das verdient? Teil 17

Zum ersten Teil.

Durch die Trauer hindurchgehen – Schuldgefühle und Leid verwandeln lernen

Der Tod eines lieben Menschen kann Schuldgefühle entstehen lassen, das Gefühl der Versäumnis. Diese Schuldgefühle kann ich Gott hinhalten und dann loslassen, darin wühlen sollte ich nicht.

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Womit habe ich das verdient? Teil 16

Zum ersten Teil.

Der Tod lieber Menschen

Trauer gehört zum Abschied, sie lässt einen das Gleichgewicht verlieren, besonders wenn der Tod plötzlich eintritt. Fragen tauchen auf, die Frage nach dem Warum?

P. Anselm gibt zu, dass er auf diese Fragen keine Antwort weiß, dass er die Unbegreiflichkeit Gottes aushalten muss, und keine Erklärungen geben möchte, die doch nur verletzen. Es gilt auszuhalten, und erst nach einer Weile fragen, was denn der verstorbene Ehepartner für eine Botschaft für den Hinterbliebenen bereithält.

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Womit habe ich das verdient? Teil 15

Zum ersten Teil.

Der Umgang mit konkreten Leiderfahrungen – Von Menschen verursachtes Leid

Wenn man die Ursache des Leids ganz konkret bei einem bestimmten Menschen festmachen kann, ist die Reaktion anders, als wenn man das nicht kann. Es können Wut auftreten, Hass und Rachegefühle. P. Anselm meint, es sei leichter, Gott zu vergeben als einem konkreten Menschen, an dem ich mein Leid festmache, weil ich mir über Gott nicht so viele Vorstellungen mache.

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Womit habe ich das verdient? Teil 14

Zum ersten Teil.

Warum diese Prüfung? Leiden als Reifungsweg

Leiden wird von einem Teil der Tradition als Herausforderung verstanden, daran zu reifen. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es auch Leid gibt, das zerstört, überfordert und beschädigt. Für die erste Sicht zieht P. Anselm den Psychotherapeuten C.G. Jung heran. Für ihn war die Grundfrage gelingenden Lebens, wie jemand mit Leid umgehen könne. Von Christus könne man lernen, wie man Leid überwindet, indem man es trägt. Dies sei auch der einzige Weg, denn alles Überspielen des Leids durch Drogen z.B. helfe nicht weiter. Wer dem Leiden aus dem Weg gehe, suche sich Ersatz-Leiden, Neurosen.

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Womit habe ich das verdient? Teil 13

Zum ersten Teil.

Wie soll ich noch glauben? Dem Leiden im Gebet eine Sprache geben

P. Anselm hört in Gesprächen Menschen, deren Glauben durch das erfahrene Leid gereift ist, und solche, die ihren Glauben dadurch verloren haben.

Er verweist auf die Menschen des Alten Testaments, die ihren Glauben durch das Leid hindurch bewahrt haben, indem sie auch alle ihre negativen Gefühle vor Gott gebracht, ihm entgegengeschrien haben.

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Womit habe ich das verdient? Teil 12

Zum ersten Teil.

Anfechtung des Gottesbilds durch das Leid

Theodizee heißt: Gott muss sich gegenüber unserem Gerechtigkeitsempfinden verantworten. Wenn wir uns Gott als barmherzig und als allmächtig vorstellen, dann fragen wir uns (und ihn): Warum lässt er das Leid zu, wenn er es doch verhindern könnte?

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