Der Herr sei mit euch – und mit deinem Geiste

Zum vorhergehenden Beitrag dieser Reihe.

Die Wendung „Der Herr sei mit euch“ mit der entsprechenden Antwort „und mit deinem Geiste“ kommt in der Eucharistiefeier an vier Stellen vor.

Der Satz „Der Herr sei mit euch“ ist eine wörtliche Übernahme aus der Bibel (2 Thess 3,16; Lk 1,28 im Singular; vgl. auch 2 Tim 4,22) und steht der Gattung des Segensspruchs nahe.

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Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre II

> Zum Teil 1

Der 3.Abschnitt der Gemeinsamen Erklärung stellt den gemeinsamen Grundkonsens fest und dar, von dem behauptet wird, dass die unterschiedlichen Ausprägungen in den Details damit vereinbar seien.

Dieser Grundkonsens umfasst die folgenden Inhalte:

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Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre

Im Jahr 1999 wurde die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre zwischen der katholischen Kirche und dem Lutherischen Weltbund unterzeichnet. 482 Jahre, nachdem Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg genagelt haben soll, wurde damit ein Streitpunkt, der zeitweise als der trennende Unterschied schlechthin empfunden worden war, einvernehmlich geklärt.

Ich möchte die Gemeinsame Erklärung im folgenden kurz nachzeichnen.

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Amen

Ich habe den ersten, in diesem Jahr erschienenen Band der Reihe „Gemeinsam vor Gott treten. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten.“, herausgegeben von Birgit Jeggle-Merz, Walter Kirchschläger und Jörg Müller, geschenkt bekommen.

Ich finde das Buch ein sehr interessantes Unterfangen und möchte in loser Folge den Beitrag zu dem einen oder anderen Element der hl. Messe in hoffentlich verständlicher Weise wiedergeben.

Das Wort „Amen“ ist charakteristisch für christliches Beten, und ein in allen Sprachen unübersetzt bleibendes hebräisches Wort. Es wurde seit dem Anfang des Christentums ununterbrochen gebraucht und stellt so einen Zusammenhang zum Ursprung des christlichen Glaubens im Judentum her.

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Ich habe den ersten, in diesem Jahr erschienenen Band der Reihe „Gemeinsam vor Gott treten. Die Liturgie mit biblischen Augen betrachten.“, herausgegeben von Birgit Jeggle-Merz, Walter Kirchschläger und Jörg Müller, geschenkt bekommen.

Ich finde das Buch ein sehr interessantes Unterfangen und möchte in loser Folge den Beitrag zu dem einen oder anderen Element der hl. Messe in hoffentlich verständlicher Weise wiedergeben.

Die Worte der Formel „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ finden sich im Schlusskapitel des Matthäusevangeliums und damit an wichtiger und prominenter Stelle. Jesus spricht als der Weltenherrscher und gibt den Jüngerinnen und Jüngern den Auftrag, alle „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen, und er versichert sie seiner bleibenden Gegenwart.

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