Die Eucharistie

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Eucharistie (S. 98 – 121)

Biblische Grundlegung

Die Bibel spricht vom Brotbrechen oder vom Herrenmahl.

Nahrung ist für Jesus ein Zeichen des Lebens, er speist die vielen Hungernden, Nahrungsaufnahme gilt als Beleg dafür, dass jemand lebt. In den gemeinsamen Mählern Jesu kommt die Gottesherrschaft erfahrbar zu den Menschen, in den Gleichnissen ist das Mahl Inbegriff des Gottesreichs.

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Das Bußsakrament

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Das Bußsakrament (S. 122 – 141)

Das Bußsakrament befindet sich in einer Krise. Gründe dafür sind:

  • menschliches Handeln wird als bedingt erlebt (z.B. durch kindliche Prägungen), die Verantwortlichkeit für das eigene Tun daher vorsichtiger veranschlagt
  • es gibt ein Gespür für Angefochtensein, für die eigenen Grenzen, dies führt aber nicht zum Schuldeingeständnis
  • „[Es ist] nicht ein zu hohes Selbstwertgefühl, welches dem Eingeständnis von Sünde widerstreitet, sondern gerade im Gegenteil ein tiefes Gefühl der Verunsicherung“ (S. 122) – was der Krise des Bußsakraments also hilft, ist ein optimistisches Menschenbild, in dem von Würde und Verantwortungsfähigkeit die Rede ist.
  • die Krise des Gottesglaubens: Sündenbewusstsein setzt Vertrauen auf Vergebung voraus. In der heutigen Literatur ist das Thema Schuld durchaus präsent, aber es mündet in Verzweiflung, Resignation oder Verdrängung, weil die Vergebung fehlt.
  • die Bereiche, in denen Menschen sensibel für Schuld sind, haben sich gegenüber der traditionellen kirchlichen Rede geändert – die Krise des Bußsakraments kommt auch aus ihrer Entfernung von der Lebenspraxis.
  • die hohe Beichthäufigkeit in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts durch die Pflicht zur Beichte vor dem damals wieder häufiger gewordenen Kommunionempfang. Diese Pflicht wurde von vielen als unehrlich und aufgesetzt erlebt.
  • der Verdacht, die Absolution entbinde von der Mühe, das eigene Leben wirklich zu ändern und neu auszurichten

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Die Sakramente: Die Beichte

Für den Religionsunterricht der sechsten Klasse sind kurze Umrisse der sieben Sakramente entstanden, die versuchen, in einfacher Sprache und kurzen Sätzen das Wesen und die Feier des jeweiligen Sakraments zu bestimmen.

Als fünftes in der Reihe: die Beichte, das Sakrament der Versöhnung.

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