Die Ordination

Ich habe mir vorgenommen, in Vorbereitung auf einen theologischen Gesprächsabend noch einmal gründlich das Buch von Eva-Maria Faber: Einführung in die katholische Sakramentenlehre, Darmstadt 2002 zu lesen und die Impulse, die mir daraus wichtig werden, in loser Folge hier vorzustellen.

Heute: Die Ordination (S. 150 – 175)

Die Kirche ist Sakrament, Ort der Begegnung zwischen Menschen und mit Gott. Sie ist das in Christus, d.h. von außen, von ihm her. Sie gründet in Taufe und Firmung und wird in der Eucharistie ständig von ihm her erneuert. Diese Bezogenheit in Christus wird auch deutlich gemacht, indem die Personen, denen der Dienst an Wort, Sakrament und Leitung übertragen ist, sakramental bevollmächtigt, eben ordiniert werden. Das ordinierte Amt ist ekklesial-struktureller Ausdruck dafür, dass Menschen sich das Heil nicht selbst machen können, sondern dass es ihnen von außen (ab extra) geschenkt wird.

Die Begriffe „Amt“ und „Dienst“ ergänzen sich gegenseitig. Es ist nach Eva-Maria Faber nicht sinnvoll, den Laien, die in der Kirche arbeiten, allein den Begriff „Dienst“ zuzuwenden: „Beiden Berufsgruppen ist ein Dienst aufgetragen, und der Dienst beider ist amtlicher Dienst“ (S. 152).

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Die Sakramente: Die Weihe (Ordination)

Für den Religionsunterricht der sechsten Klasse sind kurze Umrisse der sieben Sakramente entstanden, die versuchen, in einfacher Sprache und kurzen Sätzen das Wesen und die Feier des jeweiligen Sakraments zu bestimmen.

Als sechstes in der Reihe: die Weihe (Ordination).

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