Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (18)

„Selig die Augen, die sehen …“ (Lk 10,23)

Warum tun wir uns so schwer mit dem Kampf gegen das Leid?

Ein Blick ins Neue Testament: Jesus und Johannes d.T. hatten beide dasselbe Ziel: Carpe diem, so dass das Ende nicht gefürchtet werden muss.

Jesus erlebte dann aber eine Wandlung. Er distanzierte sich nicht von Johannes, verkündete aber den Anbruch des Gottesreichs statt des bevorstehenden Strafgerichts. Er schärfte bei seinen Zuhörern den Blick für das Leben.

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (17)

Auf dem Weg

(78)

Das Herrschen des Menschen lässt sich durchaus mit Natur-/Tier- und Umweltschutz in Einklang bringen, weil wir Menschen eingebunden sind in einen noch laufenden Prozess. Wir sind ein Teil des Ganzen, in Messgrößen erfassbar (Vgl. George V. Coyne SJ, Astronom des Papstes) und dennoch ungeheuer komplex, im Menschen hat der ordnende Wille „seine (bislang) höchste Verkörperung und Vergegenwärtigung erreicht“ (S. 78). Das Universum erreicht im Menschen die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren. Philosophisch ist der Mensch gewollt.

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (16)

Der Mensch als Chaosmeister

Der Mensch als Ebenbild und Gleichnis Gottes? Der Mensch wird in Gen 1,1-2,4a als Gottesstatue bezeichnet, wie in Mesopotamien und Ägypten der König, „insofern er die Gottheit machtvoll und tätig repräsentierte“ (S. 73)

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (15)

Im Chaos – Der Mensch im Leid

Der Mensch als Krone der Schöpfung? Die erste Schöpfungserzählung Gen 1,1-2,4a hat im Laufe der Geschichte die Haltung befördert, der Mensch sei von der Natur abgehoben. Gen 1,1-2,4a bezieht sich aber nicht auf diese konkrete Welt, was man daran sieht, dass alle Vegetarier sind. Diese Anweisung, nur Pflanzen zu verzehren, wird nach der Sintflut aufgehoben (Gen 9,2-4), und zwar in Kampfessprache ausgedrückt, d.h. die reale Welt ist gewalttätig, Kampf und Leid entspricht aber nicht Gottes ursprünglicher Intention!

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (14)

Unterwegs zum Leben

Limbeck beschreibt die Geschichte der Erdentstehung. Er fasst zusammen:  Nur durch Zufall und Naturgesetze hat sich im Laufe von 1 Mrd. Jahren ein Zustand ergeben, der Proteine und Nukleinsäuren sehr begünstigte, so dass Leben entstehen konnte.

Dann kommt er wieder, wie eingangs, auf den Tsunami vom Dezember 2004 zu sprechen. Er stellt fest: Der Tsunami vom Dezember 2004 hat weltweit sehr viel Hilfsbereitschaft gebracht, das eigentlich Aufregende aber blieb unbeachtet → die Tatsache, dass wir alle in den Prozess der Erde eingebunden sind, der von ihrer Entstehung bis heute läuft, in die Kontinentalverschiebungen, in die Naturvorgänge.

Limbecks Fazit: Die Qualität menschlichen Lebens hängt also fundamental von den uns vorgegebenen Umständen ab. Andererseits: wo es gelingt, Gegebenes miteinander zu vernetzen, so dass neue Lebensmöglichkeiten entstehen, da entsteht Glück.

Zum Inhaltsverzeichnis.

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (8)

„Komm, Schöpfergeist!“

In der geregelten Weise, wie sich der Kosmos vollzieht, sahen die Israeliten eine lebendige, spürbare, aber unsichtbare Energie am Werk, „Wind,Atem,Geist“, das Medium, in dem Gott sich erfahren ließ.

Weiterlesen