Atempause – Echte Freunde

Unter der Überschrift „Atempause“ biete ich jede Woche den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10.Klasse eine Besinnung an: ein spiritueller Gedanke, meist verknüpft mit einem Song, manchmal mit einer Bibelstelle. Hier möchte ich einige in loser Folge veröffentlichen.

Gedanken: Echte Freunde

OK, ich habe 156 Freunde. Auf facebook. Alle sind nett, keine Frage. Alle kenne ich persönlich. Manche sind Bekannte und Verwandte, aber von diesen 156 „Freunden“ würde ich nur eine Handvoll als richtige Freunde bezeichnen, denen ich alles erzählen kann. Das sind Menschen, mit denen man durch dick und dünn gehen kann. Manche davon sind nicht einmal auf facebook zu finden. Was macht einen echten Freund aus? Man kann sich auf ihn oder sie verlassen. Man muss gar nicht so oft Kontakt haben, aber wenn man sie braucht, sind sie da. Dazu muss man die Freundschaft natürlich auch pflegen. Dann kann man sich auf ein persönliches Treffen freuen und es genießen, wenn man miteinander Sachen unternehmen kann. Das persönliche Treffen ist sowieso unersetzbar. Christinnen und Christen glauben, dass man auch mit jemandem befreundet sein kann, den man nicht sehen kann. Man kann ihn vielleicht spüren, wenn man gelernt hat still zu sein. Man kann ihm begegnen, indem man anderen Menschen begegnet. Da ist er immer mit drin, wenn sich etwas bewegt, wenn das Maß an Liebe in dieser Welt größer wird. Wenn man darauf vertrauen kann, das Jesus unser Freund ist, dann wird man auch nicht mehr so einsam sein. Aber wie bei anderen Freundschaften auch will diese Beziehung immer wieder gepflegt sein, eine Möglichkeit dazu ist das Beten.

Placebo: Too many friends