Was Schüler/innen glauben, Teil 6

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

(zum Teil 1)

Nach der offenen Formulierung „Ich hoffe …“ nun die Frage nach der ganz großen Hoffnung, was nach dem Tod kommt. Auch hier unterscheiden sich die Antworten, die große Mehrheit hofft aber schon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

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Was Schüler/innen glauben, Teil 5

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

(zum Teil 1)

Für mich ist der dritte Teil des Glaubensbekenntnisses ganz stark mit dem verknüpft, was ich hoffe. Daher habe ich die Schülerinnen und Schüler auch nach ihrer Hoffnung befragt.

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Was Schüler/innen glauben, Teil 4

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

(zum Teil 1)

Auch nach ihrem Verhältnis zu Kirche wurden die Schüler/innen befragt.

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Was Schüler/innen glauben, Teil 3

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

(zum Teil 1)

Dann wurden die Schüler/innen darüber befragt, was ihnen als erstes einfällt, wenn sie an Jesus denken. Das waren die Antworten:

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Was Schüler/innen glauben, Teil 2

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

(zum Teil 1)

Die Schüler sollten auch Eigenschaften Gottes aufschreiben, auch diese Zusammenstellung ist interessant.

Gott ist

  • hilfsbereit (9x)
  • lieb, liebenswert (6x)
  • nett (6x)
  • toll (4x)
  • gut (4x)
  • glücklich, fröhlich, lustig (4x)
  • cool (3x)
  • immer da (3x)
  • väterlich (3x)
  • groß, großartig (2x)
  • vertraut (2x)
  • gerecht
  • vollkommen
  • brav
  • ordentlich
  • nicht zornig

Es ist festzustellen, dass alle Kinder (sehr) positive Gottesbilder haben. An der Spitze steht der helfende Aspekt Gottes, auf den sie vertrauen. Traditionelle Zuschreibungen wie „gerecht“ und „treu“ oder „vollkommen“ tauchen allerdings nur einmal bzw. gar nicht auf. Wie die Eigenschaften „nett“ und „brav“ zeigen, ist das Gottesbild entwicklungsfähig, eine Problematisierung in Richtung Theodizeefrage hat noch nicht stattgefunden.

Was Schüler/innen glauben, Teil 1

Im Religionsunterricht der 5.Klasse habe ich die Schüler/innen nach ihrem Glauben gefragt, und zwar anhand des Glaubensbekenntnisses nach Vater, Sohn und hl. Geist.

Auf den Satzanfang „Gott ist für mich wie …“ haben die Schüler/innen geschrieben:

  • Vater (7 mal)
  • ein Beschützer (5 mal)
  • ein Verwandter, ein Familienmitglied (z.B. Schwester, Bruder) (4 mal)
  • eine helfende Hand (4 mal)
  • ein Schutzengel (4 mal)
  • ein Freund (der zuhört) (2 mal)
  • eine Mutter
  • ein zweiter Vater oder eine zweite Mutter
  • ein Schirm, ein Haus
  • ein Schulkamerad
  • ein Halt
  • ein Heiler, der alle heilt
  • ein Mensch, und wenn es mir schlecht geht, ist er wie eine Sonne, die für mich scheint und lacht
  • ein Hund (?)

Insgesamt stehen also vertraute und liebe Menschen als Gottesbild zur Verfügung, das traditionelle „Vater“ an der Spitze. Prominent sind auch beschützende Aspekte.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis V: Jesus Christus

Im Kern des christlichen Glaubens steckt die Überzeugung, dass sich Gott in dem Menschen Jesus von Nazareth in endgültiger Weise gezeigt hat. An Jesus konnte und kann man ablesen, wie Gott wirklich ist.

Der hebräische Name „Jesus“ bedeutet: „Gott rettet“. Das Wort „Christus“ ist kein Nachname, sondern ein Titel: es heißt „der Gesalbte“ (auf hebräisch: „Messias“). In Israel, wo Jesus lebte, wurden Menschen gesalbt, die eine besondere Würde und einen besonderen Auftrag von Gott bekommen hatten, z.B. Könige, Priester und Propheten.

Die Menschen zur Zeit Jesu hofften auf den Messias, der sie befreien und retten würde. Wenn wir Jesus als den „Christus“ bezeichnen, dann meinen wir damit, dass dieser Jesus der endgültige Retter und Befreier ist, der die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit, Frieden und Liebe erfüllen kann.

Zum vorherigen Artikel: Gott, der Allmächtige, der Schöpfer

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Glaube, nicht Leistung – zu Joh 3,13-18

Zur Bibelstelle Joh 3,13-18 die folgenden Gedanken:

Nur wer was leistet, gilt auch was. Nur wer was leistet, ist anerkannt, ist wer.

Diese Haltung ist, so denke ich, in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Wir sind alle stolz darauf – und zu Recht – wenn wir mit Anstrengung etwas geschafft haben. Wir dürfen diese Haltung aber nicht auf Gott übertragen.

Wenn es um Gott geht und um die letzten Dinge, zählt nicht Leistung, sondern etwas anderes: Glauben.

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Das Apostolische Glaubensbekenntnis IV: Gott, der Allmächtige, der Schöpfer

Wir nennen Gott „allmächtig“, weil es nichts gibt, was nicht von Gott geschaffen wurde und nichts, durch das Gott zu irgendetwas gezwungen werden könnte. Er ist völlig frei, auch von Zeit und Raum. Wir brauchen aber keine Angst haben, dass Gott willkürlich handelt und heute dies und morgen das Gegenteil tut. Denn Gott hat sich aus freien Stücken selbst gebunden: er hält sich an seine Versprechen, er ist wahrhaftig und treu. Er hat dem Menschen die Freiheit gegeben. Diese Freiheit schließt auch mit ein, dass wir Gott ablehnen können und uns gegen ihn und gegen das Gute entscheiden können. Sie schließt auch mit ein, dass die Welt, die uns umgibt, ihre eigene Art von Freiheit hat. Daher kommen die Unvollkommenheiten, die Schmerzen und das Leid in der Welt. Die Freiheit ist aber die Vorbedingung dafür, dass es Liebe gibt.
Gott hat das Universum geschaffen und mit der Freiheit auch die Entwicklungsmöglichkeiten, die im Universum drinstecken. Daher schließen sich Glaube und Evolution nicht aus. Gott überlässt die Welt aber auch nicht einfach ihrem Schicksal, sondern geht mit ihr mit, er hat dem Menschen die Würde und Möglichkeit gegeben, an der Welt mitzuarbeiten, und Gott erhält die Welt in jedem Augenblick im Sein. Gott macht den Unterschied zwischen Nichts und Sein, zwischen Nichts und Etwas.

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