Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (20)

Gescheitert

Der Tod Jesu am Kreuz war so ernüchternd, dass man von Anfang versuchte, ihm einen Sinn zu geben.

Als Ursachen für Jesu Kreuzigung werden genannt:

  • der öffentliche Affront im Tempel
  • Kritik am traditionellen Kult, der nicht die Früchte hervorbrachte, nämlich Liebe zum „Bräutigam“ und untereinander

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Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (21)

Was dennoch Mut macht zu vertrauen

Jesus war nicht der einzige, der als Lehrer aufgetreten war. Er war aber der einzige, dessen Jünger nach seinem Tod behaupteten, ihr Meister sei auferstanden. Wenn überhaupt, dann glaubten die Juden an eine kollektive Auferweckung. Der Gedanke an eine individuelle Auferweckung Jesu war ungewöhnlich und lag nicht in der Luft.

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Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (19)

Wie Gottes Reich gelingt

Jesus hat nie den Priestern, den Beamten, den Großgrundbesitzern und den Bauern gesagt, wie sie sich als Glieder des Gottesreichs verhalten sollen. Er hat Fragen beantwortet und niemanden abgewiesen. Moralische Anweisungen hat er nur seinen Jünger/innen gegeben: nicht zürnen, die Ehe respektieren, vergeben. Der Sitz im Leben seiner Gebote und Anweisungen war der Jüngerkreis.

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Nehmt nichts mit auf den Weg – zu Mk 6,7-13 (Aussendung der Zwölf)

Ich hatte die Ehre, im ökumenischen Gottesdienst beim diesjährigen Bäretriewerfescht in Durmersheim die Predigt halten zu dürfen, die ich im folgenden schriftlich wiedergebe (beachten: es gilt das gesprochene Wort!).

Nehmt nichts mit auf den Weg – die Jünger werden losgeschickt und dürfen nichts dabei haben, was ihnen den Unterhalt sichert. Sie werden dazu gezwungen, auf die Gastfreundschaft der Menschen zu vertrauen. Essen und Trinken und ein Dach über dem Kopf erhalten sie nur, wenn sie auf die Menschen zugehen, offen sind für Begegnung.

Nehmt nichts mit auf den Weg – alles, was ihnen vordergründig Sicherheit gibt, lassen die Jünger zurück. Sie sollen die Unsicherheit aushalten. Auch wo man sie aufnimmt, sollen sie nicht lange bleiben, sondern sich immer wieder auf den Weg machen, in Bewegung bleiben.

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