Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (4)

Das verlorene Paradies

In den alt-orientalischen, außerbiblischen Quellen verwehren es die Götter den Menschen ohne deren Schuld, ewig zu leben. Dass wir nicht ewig leben, damit müssen wir uns abfinden, meint auch die Bibel.

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (3)

Der Tod ist keine Strafe

Limbecks Grundüberzeugung: Wo wir Glück erleben, erleben wir Gott. Die Schöpfungserzählung von Adam und Eva wird daher meistens missverstanden, denn in Gen 2,16 geht es nicht um ein Verbot bestimmter Dinge, sondern einzig und allein um das Leben und um das Glück des Menschen.

Weiterlesen

Zusammenfassung von Meinrad Limbeck: alles Leid ist gottlos (2)

II. „Damit es euch gut geht und ihr lange lebt…“ (Dtn 5,33)

Eine grundlegende biblische Geschichte zur Deutung der Frage „Warum Leid?“ ist die Erzählung von Adam und Eva. Sie lässt sich nach Limbeck am besten dann sinnvoll deuten, wenn wir uns bewusst machen, dass diejenigen, die diese Geschichte geschrieben haben, ein ganz bestimmtes Gottesbild zeichnen wollten. Dieses Gottesbild hatten sie aus sich, aufgrund ihrer Erfahrungen: einerseits Schmerzen, Mühsal und Tod, auf der anderen Seite Glück, Inspiration, Gemeinschaft, pflanzen und ernten. Das Erstaunliche ist: es gab in Israel damals offensichtlich einflussreiche Menschen: „Die es ihrem Gott zutrauten, dass er genau dieses Glück ursprünglich bei seiner Schöpfung gewollt habe“. (S.16)

Zum Inhaltsverzeichnis.