Rechtfertigung bei Martin Luther

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Bei Martin Luther

Martin Luther, so hat man festgestellt, hat Thomas von Aquin über seine Lehrer meist getreulich überliefert bekommen, in der Gnadenlehre jedoch nicht.

Er lehnt daher die Gnadenlehre, wie er sie in ihrer spätscholastischen Form über die via moderna kennenlernt, völlig ab. Besonders drei Aspekte sind ihm ein Dorn im Auge:

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Rechtfertigung von Augustinus bis Thomas

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Augustinus

Wichtig ist Augustinus: Die Gnade Gottes kommt zuvor (selbst vor der Sehnsucht nach ihr) und wirkt. Die bleibende Widerwilligkeit gegen Gott wird zeitlebens nicht überwunden, aber auch nicht angerechnet. Was die Mitwirkung des Menschen angeht, so legt Augustinus Wert darauf, dass die Gnade Gottes mit uns zum Heil beiträgt, nicht umgekehrt, d.h. die Mitwirkung des Menschen steht an zweiter Stelle.

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Rechtfertigung im NT

Im NT kommen Begriff und Konzept von Rechtfertigung überwiegend bei Paulus vor, gering noch von ihm abhängiger Literatur.

Bei Paulus

Das Konzept Rechtfertigung hat einen zentralen Stellenwert, in der Forschung umstritten ist aber: Steht die Rechtfertigungslehre eher am Anfang oder eher am Ende seines theologischen Denkens? Denkt er wirklich von der Rechtfertigung her oder ist diese nur ein Unterpunkt der Christologie?

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Rechtfertigung – Begriff und biblische Fundierung im AT

Die Rechtfertigungslehre war (ist) ein Streit zwischen den Konfessionen. Was hat es damit auf sich? Der Begriff „Rechtfertigung“ ist ja im spezifisch theologischen Sprachgebrauch ungebräuchlich geworden.

Für einen theologischen Gesprächsabend in unserer Seelsorgeeinheit habe ich mich damit befasst.

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