Über mich und diesen Blog

Dieser Blog wird betrieben von Dr. Tobias Speck. Ich habe Theologie und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. studiert. Seit 2002 arbeite ich im Dienst der Erzdiözese Freiburg als Pastoralreferent, seit dem 1.9.2015 als Leiter der Diözesanstelle Mittlerer Oberrhein – Pforzheim.

2009 habe ich meine Dissertation veröffentlicht mit dem Titel „Quod omnes tangit. Rezeption als ekklesiologisches Phänomen bei Matthäus Romanus und Wilhelm von Ockham.“ Die Arbeit ist online verfügbar auf dem Dokumentenserver der Universität Freiburg.

In diesem Blog möchte ich Gedanken und Reflexionen veröffentlichen zu Themen, die mir in meiner Arbeit begegnet sind und lade dazu ein, mit mir im Medium Internet über Religion, Glauben und Kirche ins Gespräch zu kommen.

Dennoch bitte ich zu beachten, dass meine Beiträge meine Privatmeinung darstellen und ich diesen Blog als Privatvergnügen und nicht im Auftrag meines Dienstgebers, der katholischen Kirche, betreibe.

3 Gedanken zu „Über mich und diesen Blog

  1. Rückkehr in das Reich des Baal

    Gegenwärtig steigt die Zahl der Anfragen von Juden aus Europa und den USA an Einwanderungs-Agenturen, die eine eventuelle Rückführung nach Israel, also eine Repatrisierung, organisieren können. Als offizielle Begründung wird die Zunahme von ‚Antisemitismus’ genannt. In der Hauptsache sollen hierfür der Anstieg islamisch motivierter Gewalt gegenüber jüdischen Einrichtungen sein, und, als Folge einer drohenden Islamisierung des Abendlandes die verstärkte Rückbesinnung der autochtonen Völker auf ihre jeweilige nationale Identität. Eine derartige Begründung erscheint in zweifacher Hinsicht in sich selbst unschlüssig, ja geradezu paradox zu sein. Denn für die Ursachen von Flucht und Migration in aller Welt zeichnet sich eben jene jüdische Finanzelite verantwortlich, die sich nun durch die Bedrohungen des islamischen Terrors beunruhigt gibt, obwohl sie ihn mit ihrem geostrategischen Krisenmanagement überhaupt erst geschaffen hat. Gleichzeitig besitzen das Judentum und der Islam an den kulturgeschichtlichen Quellen des Talmud eine gemeinsame Wurzel. Sie sind in den antiken Stätten des Baals-Kultes verortet, die sich von Babylonien bis über Syrien bis an die phönizischen Küsten des Mittelmeeres verbreiten konnten. Im Laufe der Geschichte wandelte sich Baal zum menschenfressenden Moloch der Moderne, und zum Götzen Mammon unserer Tage. Vielfach verschüttet, und durch Manipulationen der Geschichtsschreibung verfälscht, wurden die ideologischen Verbindungsstränge unsichtbar gemacht. Der Islam ist seiner Herkunft nach eine von der jüdischen Rabbiner-Elite künstlich ins Leben gerufene Sklaven-Religion für die arabische Unterschicht im semitischen Herrschaftsgebiet. Dieses erstreckte sich vormals von Nordafrika, den Verlauf des Nil hinauf bis in den Sudan, und die um die israelitischen Kerngebiete angesiedelten Regionen des Libanon und Syrien. (Der Islam hat sämtliche Qualitäten eines Züchtigungsmittels zur Unterwerfung einer unbotmäßigen Dienstboten-Klasse: Die rituellen Reinigungsvorschriften um ein notorisch schmutziges Personal zur Hygiene zu erziehen; das fünfmalige sich auf den Boden werfen müssen, zur Antrainierung von Unterwerfungsgesten gegenüber der Herrscher-Elite; die harschen Körperstrafen zur Disziplinierung eines unverbesserlich kriminellen Geschlechtes; die Pflicht zur Verschleierung als Maßnahme des Ekels der Herrscher-Elite vor den Weibern des Sklavenstandes)
    Für die westliche Welt sollte jedoch zunächst ein anderes Konzept umgesetzt werden, nämlich die Unterwerfung unter das Diktat der Geldwertstellung des gesamten Lebens zur reibungslosen Eingliederung in den Verwertungskreislauf des internationalen Handels. Selbst ortlos und entwurzelt, avancierte der jüdische Zins-Wucherer und vaterlandslose Börsenhändler letztlich zur Elite des kulturellen Lebens, das er gleichzeitig aushöhlte und entkernte. Die Verbrämung der Geld-Akkumulation durch Kunst und Kultur hat schließlich zum Tode volkstümlicher Kultur beigetragen, und mit der Ästhetik auch die Ethik der Völker vollständig untergraben.
    Mit dem aggressiven Eroberungsimpuls ausgestattet erweiterten einst die islamischen Horden schließlich den Mittleren Osten und Zentralasien. Die dort lebenden Völker leiden bis zum heutigen Tage unter den kulturzerstörerischen Affektationen des Islam. Aber damit agiert der Islam lediglich als ein kultureller Pflug der schöpferischen Zerstörung, am langen Arm der Geostrategen. Der globale Terror des Islam ist selbst ein gezielt gewollter Teil-Aspekt des Gesamtplanes der Globalisierung, deren weitere Aspekte in der totalen Vernetzung aller Dinge und Informationen und internationalen Geldpolitik liegen.
    Die kultivierte Attitüde der ‚Feindschaft’ zwischen Juden und Muslime hat bei genauerer Betrachtung keinen Gegenstand. In der Tat befinden sich beide Ideologien in einem herzlichen Einvernehmen brüderlicher Antipathie. Israels hegemoniale Interessen werden zuverlässig vom den saudischen Prinzen auf leisen Teppichen der diplomatischen Beratungsräume kooperativ begleitet. Die islamische Republik Iran geriet hingegen wegen regemäßig abgehaltener Anti-Zionistischer Kongresse auf Betreiben Israels auf die ‚Achse des Bösen’. Der Iran ist unter dem Einfluß einer Steinzeit-Variante des Islam de facto lahmgelegt, und aus dem Rahmen internationaler Achtung gefallen.
    Die islamische Welt ist selbst zutiefst gespalten – und daher tödlich geschwächt, und gerade deshalb eine tödliche Gefahr für die Völker der Welt. Das Prinzip der Spaltung, der Doppelung von Handlungsstrategien, die Delegation der Risiken an die Weltgemeinschaft als Exekutive zionistischer Interessen, und nicht zuletzt die Verschärfung der Sicherheitslage vermittelt durch den islamischen Terror, ist eine wesentliche Kategorie der Herrscher-Elite. All dies zusammen treibt das Weltgeschehen auf den Standard der Vereinheitlichung zu, der von transnationalen Konsortien, wie Bilderberger und Trilateraler Kommission angestrebt wird. Einstweilen gerät Israel zum ‚Taumelbecher der Nationen’, wie es verhießen worden war (rechtverstanden taumeln die Nationen).
    Wenn das internationale Finanzjudentum die weltweiten Börsenplätze beherrscht und wie ehedem die nomadischen Zelte abzubrechen im Stande ist, um anderwärts neue Ressourcen-versprechende Orte aufzusuchen, die ansässigen Völker wahlweise zu „Kanaanitern“, oder „Amalekitern“ erklärt und unterwirft (bei der Thoralesung in den Synagogen wird regelmäßig mit Genugtuung der Aufruf des Propheten Samuel zum Völkermord an den Amalekiter verlesen – nicht ohne auf Aktualitätsbezüge zu verweisen) – Warum also verzeichnet die Einwanderungsstatistik von Israel gerade jetzt steigende Zahlen? Wie ist eine regelrechte Sammlung an einem Ort zu begründen, der ohnehin dichtbesiedelt, schwer zu bewirtschaften, und ständig in seiner Existenz bedroht ist? Die jüdischen Verbände geben selbst die Antwort, in Verlautbarungen, daß die Existenz des Judentums besonders in einer Umgebung mit bedeutendem Anteil von Muslimen letztlich am gesichertsten gilt; und in Taten, die Israel als ein künftiges Sprungbrett attraktiv machen, zu den durch schöpferische Zerstörung umgepflückten kulturellen Äcker Syriens, und Irak, sowie im weiteren Rahmen Ägypten und Libyen – die Ressourcen Afrikas gleichsam vor der Tür, und zur Neueröffnung der Seidenstraße gleich von Beginn an vor Ort. Es ist also kein Sentiment, das die jüdischen Einwanderer lockt, sondern die Aussicht auf eine Umverteilung von Land und Ressourcen. Das größte Ressentiment jedoch hegen Juden jedoch gegenüber dem Christentum, und offenbaren damit ihre tiefe Übereinstimmung mit dem Islam. Denn es war Jesus selbst, mitten unter das verworfendste Volk gesandt, der von der Synagoge Satans gesprochen hat. Solcherweise als die wahren Sataniden ausgewiesen, befindet die Schaffung einer lebensfeindlich faschistoiden Ideologie wie den Islam aus eben den gleichen Wurzeln gespeist in direkter Konsequenz. Der Islam ist keine Religion im eigentlichen Sinne, sondern als faschistoide Ideologie ein taktisches Werkzeug aus dem ideengeschichtlichen Labor des Judentums, ebenso wie der Kommunismus, der gleichfalls einen Blutzoll in vielfacher Millionenzahl an Menschenopfern gefordert hat. Nach dem kulturellen Vernichtungswerk an der christlichen Orthodoxie in Osteuropa, erfolgte die Korruption der westeuropäischen Volksidentitäten durch den Faschismus/ Nationalsozialismus; eines mörderischen Mißbrauchs des Volkeswillens zur kulturellen Selbstbestimmung (die anfänglich kaum lebensfähigen politischen NS-Sekten sind nach Kräften durch das internationale Finanzjudentum, z.B. Fam. Rothschild, unterstützt worden; das Ziel der völligen Korruption des Volks- und Heimatbegriffes ist durch die Katastrophe des Weltkrieges, mit Flucht und Vertreibung, in effektiver Weise erreicht worden. Die jüdische Talmud-Elite hat mihin also als der eigentliche Sieger angesehen zu werden, der seine genuine Täterschaft durch einen moralischen Opferstatus zu verschleiern vermochte, und die Gründung des Staates Israel zum Lohn der Mühe erlangt hatte)
    Der Versuch nunmehr den Islam in Europa neben die anerkannten Religionsgemeinschaften zu stellen, entspricht der Legitimation des praktizierenden Satanismus, als staatlich zu fördernde Kulturstiftung, mit voller strafloser Duldung sämtlicher damit verbundenen Verbrechen, deren eindeutiges Gebot Muslime aus den Suren des Koran beziehen, und seine Wurzeln in den antichristlichen Quellen des Talmud besitzen!
    Wenn künftig von einem Untergang des Abendlandes gesprochen werden muß, der kulturell und ökonomisch wohl nicht mehr aufzuhalten sein wird, so ist das das Werk unermüdlicher Zersetzungsarbeit der international operierenden Talmud-Elite am identitären Selbstverständnis der Völker Europas. Dem Niedergang der europäischen Kultur gingen die USA bereits als Avantgarde voraus. Der multikulturelle Albtraum mündet im Chaos der Degeneration und Verwahrlosung. Welche Narben der Rückbau der öffentlichen Infrastruktur, die fortschreitende De-Industrialisierung und Abwicklung des Agrarsektors hinterlassen, kann bereits in Anschauung an der Vermüllung der Städte, der trostlosen Versteppung des Landes. Die Gewaltstatistik hat das bunte Gesicht herkunftsvergessener, entwurzelter Migranten, deren Massen an die Hochsicherheitszäune der Eliten branden, die ihrerseits ihre Illusion vom Fortschritt in das Weltnetz der virtuellen Realität verlagert haben. Wenn der Strom der Energieträger für die Datenträger versiegt sein wird, wird diese trügerische kulturelle Spätblüte des Informationszeitalters binnen weniger Tage auf seine eigentliche Grundlage des barbarischen Nihilismus zurückgeworfen werden. Die wahre Herrscher-Elite weiß sehr wohl um diese Fragilität, und besinnt sich wieder auf die Realien im Pokerspiel der Macht, nämlich Neuerschließung von Rohstoffressourcen, entwurzelte Arbeitssklaven, neu zu verteilendes Land. Die Claims hierfür werden in den Krisenregionen des Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und Asien, gerade neu abgesteckt!

  2. Schulden und Schuldigkeit

    „…Alle sieben Jahre sollst Du ein Erlaßjahr halten…Wenn einer seinem Nächsten etwas borgt, der soll’s ihm erlassen, und nicht eintreiben von seinem Nächsten oder Bruder…Von dem Fremden darfst Du es eintreiben, aber dem der Dein Bruder ist, sollst Du es erlassen….dann wirst Du vielen Völkern leihen, doch Du wirst von niemandem borgen, Du wirst über viele Völker herrschen, doch über Dich wird niemand herrschen…“; soweit ein Abschnitt aus dem 5-ten Buch Mose 15

    Hiermit ist die jüdische Rechenhaftigkeit in ihrer unerbittlichen Gesetzlichkeit eines Shylock gegeben, wobei der Forderung des Kaufmanns von Venedig Folge zu leisten ist, nicht bloß deswegen, weil es ein vertraglich zugesichertes Recht des Kreditgebers ist, sondern weil die Schuld eine Schuld auf die Ehre Gottes darstellt. Der Schuldner ist nicht nur in geschäftlicher, oder juristischer, Hinsicht in der Bringschuld, sondern geradewegs ein Sünder wider Gottes Ordnung, wenn er ihr nicht Genüge tut. Damit kommt eine neue überhöhte Qualität hinzu. Das Schuldverhältnis ist nicht nur, zum Einen lebenslang nicht aufhebbar, wegen des uneinholbaren Rückstandes des real möglichen Erwerbs gegenüber der Potenz moderner Finanztransaktionen, sondern auch, zum Andern, charakterisiert durch ein Gefälle der Macht.
    Das moralisch entsprechend aufgeladene Recht des ‚Einholens’ des Zinses, auf höherer Ebene, steht dem auf basaler Ebene, entsprechend moralischen Recht, und Pflicht des ‚Erbringens’ der Schuldigkeit gegenüber. Darin besteht die Pervertierung der leistungsethischen Prinzipien der Hol-Pflicht und Bring-Schuld.

    Wer nicht glaubt, daß es in der gegenwärtigen Verfassung der Wirtschaftsordnung nicht etwa um das Begleichen von Schulden zu tun ist, sondern die dauerhafte Bindung des Menschen im Schuldverhältnis zu bewerkstelligen, sollte einmal die Verflechtung von Gläubigern und Inkassounternehmen in Betracht ziehen. Es ist mittlerweile regelmäßig üblich, nicht nur von Seiten privater Gläubiger, sondern auch bei Einrichtungen des öffentlichen Rechts, bis hinauf auf die transnationale Ebene der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfond (IWF), Außenstände von eigenständigen Inkasso-Instituten eintreiben zu lassen, die selbst wiederum als privatwirtschaftliche Finanz-Institute und Rating-Agenturen in keinster Weise demokratisch legitimiert sind.. Diese Branche definiert ihre raubgierige Rechenhaftigkeit zur ‚humanitären Rechtschaffenheit’ um, und setzt sich damit über jedes natürliche Völkerrecht. Das vorgebliche Ziel, nämlich die Begleichung von Schulden, ist aber nicht das eigentliche Ziel, sondern tatsächlich deren Verzögerung. Da im Verlaufe des Verfahrens Gebühren jeglicher Art, Mehraufwendungen und Mahnungen eine wesentliche Quelle des Inkassowesens sind, kann niemand der Beteiligten, außer der Schuldner, ein wirkliches Interesse an der Begleichung von Schulden haben, solange der Schuldner im Netz der Zahlungsverpflichtungen gehalten werden kann. Eine Kultivierung der Scham gegenüber Schuldverhältnissen sorgt für die zuverlässige Verschwiegenheit in den kreditbasierten Wirtschaftsprozessen. Die Eskalierung in Gestalt öffentlicher Gerichtsverfahren wird von allen Beteiligten gescheut, und eben diese Tatsache sorgt dann zuverlässig für das Dunkelfeld der moralischen Fragwürdigkeit, das alle Beteiligten in fataler Weise aneinander bindet. Über Geld wird eben nicht gesprochen, und im Besonderen nicht, wenn man es nicht besitzt, sondern schuldet.

    Eine Kritik an der zinsbasierten Ökonomie ist immer schwierig zu bewerkstelligen, da Schulden als Voraussetzung für den steigenden Wohlstand angesehen werden. Zumindest wenn der Wohlstand am bloßen Zuwachs im Erwerb von Dingen gemessen wird. Nur wird dabei übergangen, daß die Vorleistung zu der ein Investor mit Hilfe von Krediten, über seine eigenen Möglichkeiten hinaus, in der Lage ist, zuvor durch eine enorme Umverteilung des Vermögens von unten (den Kleinsparern) nach oben (des Großinvestor als Kreditgeber) ermöglicht wird. Die Zunahme von Wohlstand des Einen wird durch die Abwälzung der Risiken auf die breite Basis der Anderen erreicht. Kürzer ausgedrückt, der Reichtum der sogenannten Industrienationen, die mittlerweile Dienstleistungsnationen sind, ist die glänzende Seite der Medaille, deren Rückseite die Ausbeutung der sogenannten ‚Dritten Welt’ ist, bzw. ein Kredit auf die Zukunft, wie es an der Veränderung des Weltklimas noch zu erwarten ist. Bildlich noch deutlicher, muß der Vergleich mit dem ‚Schneeballsystem’ herangezogen werden, innerhalb dem der Zugewinn an einer Spitzenposition nur durch die Verteilung der Risiken an einer breiten Basis erreicht werden kann.
    Schulden müssen doch stets wieder abgedient werden, von den anderen weniger Skrupellosen oder der künftigen Generation, oder durch massive Störungen des ökologischen Gleichgewichts, wegen der unersättlichen Gewinnung von Rohstoffen, und Ablagerung von unverwertbarem Müll.

    Wie wurden die Völker Stück für Stück in die Tretmühle der Verschuldung gebracht?
    Neben den Mitteln des Krieges, der Ausbeutung, Entwurzelung und Verelendung der Völker, tritt numehr die sanfte Strategie des philanthropischen Kapitalismus auf den Plan. Über die strukturelle Entwicklungshilfe und die Gewähr von Mikrokrediten, wird das regionale ökonomische Gefüge unterminiert, und als minderwertig stigmatisiert. Der Aufbau hochtechnisierter Infrasturktur (Rohstoffgewinnung, Transportwege, Daten-Vernetzung) sorgt für die Anbindung der abgelegendsten Regionen, die bislang in Ökonomien der Selbstversorgung bestanden, an das Welthandelsnetz. Auf das internationale Börsenparkett gezerrt, lernen die Menschen (sie müssen es), sich in die ZinsesZins-Finanzwirtschaft, von Verschuldung und Schuldendienst, zu fügen. Die regionalen Produkte und Dienstleistungen treten von nun an in einen mörderischen Wettbewerb mit den beschleunigten Strömen der Waren, Finanzen und Daten der ganzen Welt. Auf diese Weise ereignet sich die Ablösung der nationalen Erwerbszweige von ihrer ursprünglichen Herkunft, sie werden zu wurzellosen Import- und Exportartikeln (z.B. kann sich Griechenland die Bedienung des Schuldendienstes für Eurofinanz, gewiß nicht mit dem historisch gewachsenen Olivenanbau leisten; die familiär geführten Betriebe gehen zugrunde, und Oliven werden zu einem Import-Artikel aus Übersee– ins Land der Oliven)

    Wie aber gelang die Transformation des Schulden-Begriffes schließlich von einer ökonomischen zur moralischen Kategorie?
    Die Beglaubigung ursprünglich auf den ‚Gläubiger’ gerichtet, wurde durch den überhöhten Bezug des „Volkes Gottes“ der Juden in allen Lebensbereichen direkt in die Nähe der göttlichen Sphäre gerückt. Der ihnen verpflichtete ‚Schuldner’ wurde damit in die Tiefe einer existenziellen Schuldigkeit gestoßen, gleichsam als ob er sich gegen Gott selbst etwas zuschulden kommen hat lassen. Jede Handlung, die im Politischen oder Ökonomischen den Interessen der talmudistischen Finanz-Elite widerspricht, pervertiert bei den Völkern und Nationen fortan in ein andauerndes schlechtes Gewissen. Eine durch Zins- und Zinseszins auflaufende Schuld erzeugt den Druck einer schier uneinlösbaren Verschuldung, und gleicht einem aus sich selbst ausweitenden Fluch, der sich über die Menschheit legt, die ihren Schuldendienst durch Leistungssteigerung büßen hat (exponentielles Wirschaftswachstum); der sich über die gesamte Natur legt, die sich restlos als Ressource den Begehrlichkeiten der Eliten zur Verfügung zu halten hat (Einbindung aller Lebewesen in den Verwertungszirkel)
    „Der Geniestreich des Christentums besteht darin, daß Gott selbst sich für die Schuld der Schöpfung opfert; Gott also sich selbst an sich bezahlt macht, und den Menschen ablöst, wofür der Mensch aus sich heraus unablösbar verschuldet ist. In Jesus opfert sich der Gläubiger seinem Schuldner – aus Liebe zu seinem Schuldner!“

  3. Sehr geehrter Herr Speck,
    Ich möche in diesem Jahr erstmalig einen Florians-Gottesdienst in unserer Gemeinde feiern. Nun bin ich auf der Suche noch Vorlagen (Liturgie, mögliche Lieder etc.). Vielleicht können Sie mir an dieser Stelle behilflich sein? Für Anregungen und Ideen wäre ich wirklich sehr dankbar!
    Mit freundlichen Grüßen, Ihre Anne-Kathrin Schneider-Sema

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.